Montag, 24. April 2017

Sonnenaufgang

Am Samstag klingelte mein Wecker bereits um 5 Uhr morgens. Zusammen mit dem Herzblatt setzte ich mich ins Auto und fuhr zum Strand um den Sonnenaufgang zu beobachten und Fotos zu machen.

Starker Wind, fast Sturm erwartete uns ebenso wie die Dämmerung mit beginnendem Sonnenaufgang. Kalt war es, wirklich kalt und wundervoll! 





Nach 35 Minuten war die Sonne aus dem Meer empor gestiegen und strahlte durch die tief hängenden Wolken. 

Um 7 Uhr lag ich wieder im warmen Bett und setzte den dringend notwendigen Wochenendschlaf fort. 

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Mittwoch, 5. April 2017

Hallo Frühling! / MMM

Hallo Frühling - das ist das heutige Motto beim MMM.

Wenn sich die Stiefel-Saison dem Ende neigt, rücken Hosen wieder stärker in meinen Bekleidungsfokus. 
Dazu eine freundliche Bluse oder ein schönes Shirt, Blazer drüber - fertig fürs Büro. 



Die rot-weiss getupfte Flatterbluse nähte ich im letzten Jahr bei Sewing by the sea. Die Hose im Marlene-Stil ist ein Produkt aus diesem Nähjar.


Schluppen sind einfach wunderbar!
Der Stoff der Flatterbluse zerfällt fast beim anschauen - nach einigen Frühlingstagen werde ich die Bluse ausmustern. Poly-Flatterstoff kommt mir nicht wieder ins Haus. 


Als Oberteil-Alternative zu der hellgrauen Hose aus leichtem Wollstoff kommt das Shirt mit Schluppe im Jersey-Restmix in Frage. Ich mag die Farben und bin froh, dass ich den letzten Rest dieses Stoffes nun sinnvoll verwendet habe. 


Gutes Büro-Outfit mit dunkelblauem Blazer drüber. Die Hose könnte schmaler sein am Bein. Aber ab und an mag ich es so richtig schön weit....


Und dieses Bild zeigt, dass man Wochendarbeit im Büro auch gute Aspekte abgewinnen kann. Die Lobby des Bürohauses gehörte ganz mir und meinem Fotoapparat ;-) Da kann frau mal in Ruhe rumposen.... und im Gegenlicht die Silhouette zeigen.

Stoffverbrauch für die Hose: 1,60 m und für das Futter 1,20 Meter
Verbrauch für das Shirt mit Schluppe: 1,10 Meter

Ich bin gespannt, welche Frühlingsoutfits ich heute beim MMM entdecken kann. Vielen Dank für die Organisation!

Montag, 3. April 2017

Mit der alten Jeans zum einkaufen

Neulich hatte ich große Lust auf ein schnelles Nähprojekt, außerdem wollte ich gern einiges von den alten Jeanshosen aufbrauchen, die meine Stoffkisten bevölkern.

Zudem hatte das Herzblatt vor einiger Zeit angemerkt, dass seine Einkaufsbeutel doch so langsam ausgedient haben und er sich über Ersatz freuen würde. 

Alle Bedingungen und Wünsche zusammengefasst führten mich zumSchnittmuster für eine geräumige Beuteltasche von Zwischenmass. Auf einem Blog hatte ich diese Tasche entdeckt und wollte den Schnitt mit der interessanten Optik selber nähen. 


Das Ergebnis ist eine wirklich große Tasche in der sich reichlich Einkäufe nach Hause schleppen lassen. Das Herzblatt hat sie für gut befunden, hätte beim nächsten Modell jedoch noch etwas kürzere Henkel, damit nichts auf dem Boden schleift.  

Der Stoffverbrauch ist üppig. Mehr als eine ganz Jeans lässt sich verarbeiten! 


Stoffverbrauch insgesamt 90 cm Oberstoff, 90 cm Futterstoff, also 1,80 m. Genäht beim ersten mal in 4 Stunden. Da kann frau theoretisch an einem Wochenende zwei drei Taschen nähen und hat ordentlich für die Stoffdiät geschafft ;-) 

Für die Henkel habe ich Stoffstreifen 7 cm breit zugeschnitten, mit Bundeinlage/Stanzband bebügelt und entsprechend gefaltet. Sehr schön stabil sind die Henkel geworden und gleichmäßig, kein lästiges Wenden... sondern einfach falten und nähen. 

Der Schnitt ist gut, die Anleitung hingegen dürftig und ähnlich krypitsch wie bei Burda. Da hätte ich von einem unabhängigen Label einfach mehr erwartet.  

Zum Abbau von Stoffresten ist die Tasche eine schöne Möglichkeit, zumal sie schon mehr hermacht als ein "normaler" Einkaufsbeutel. 

Ich werde mir den Schnitt verkleinern in eine mittlere und kleine Größe und weitere Jeanshosen aus dem Fundus in solche Beuteltaschen verwandeln.

Ich wünsche Euch eine sonnige Woche!